Regionaler Planungsverband Vorpommern

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Regionales Einzelhandelskonzept für den Stadt-Umland-Raum Stralsund

In der Planungsregion Vorpommern wird erstmals ein Regionales Einzelhandelskonzept erarbeitet. Bisher gibt es in Vorpommern nur kommunale Einzelhandelskonzepte, deren Verbindlichkeit an der jeweiligen Gemeindegrenze endet. Insofern stellt die Erarbeitung dieses Konzeptes ein Pilotprojekt für den Regionalen Planungsverband Vorpommern dar.
Mit der Erarbeitung eines Regionalen Einzelhandelskonzeptes für den Stadt-Umland-Raum Stralsund wird den engen räumlichen Verflechtungen zwischen der Kernstadt Stralsund und den Umlandgemeinden Altefähr, Kramerhof, Lüssow, Pantelitz, Steinhagen, Sundhagen und Wendorf Rechnung getragen. Seine Erarbeitung und Umsetzung dient der aktiven Gestaltung der Stadt-Umland-Beziehungen und folgt somit den Zielen des Regionalen und des Landesraumentwicklungsprogramms.

 

Das Regionale Einzelhandelskonzept soll die Ziele und den Rahmen für die Einzelhandelsentwicklung im Stadt-Umland-Raum bis 2027 festlegen. Dabei geht es um die Sicherung der flächendeckenden Nahversorgung im Gesamtraum, um die Zentrenentwicklung sowie die Standorte und Entwicklungsspielräume von großflächigen Einzelhandelsbetrieben gleichermaßen. Mit dem interkommunal abgestimmten Einzelhandelsentwicklungskonzept soll Planungssicherheit für die Kommunen und die Investoren geschaffen werden. Es wird durch Bürgerschafts- und Gemeindevertreterbeschlüsse verbindlich.

 

Auftraggeber für die Erarbeitung des Regionalen Einzelhandelskonzeptes ist das Amt für Raumordnung und Landesplanung Vorpommern als untere Landesplanungsbehörde. Finanziert wird das Konzept anteilig durch die Hansestadt Stralsund, die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern (Energieministerium als obere Landesplanungsbehörde) und den Regionalen Planungsverband Vorpommern. Den Auftrag für die Erarbeitung des Regionalen Einzelhandelskonzeptes hat die GMA Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH Hamburg erhalten.

 

Ein erster Entwurf soll im Frühsommer 2017 vorgelegt und danach breit diskutiert werden. Angestrebt wird die Vorlage einer beschlussfähigen Konzeptfassung im IV. Quartal 2017.